Dieses Rezept hat Philippe aus Dänemark mitgebracht. Zwei Jahre in Folge ist er über Ostern mit Freunden an die Nordsee gefahren, in fünf Millimeter Neopren verpackt aufs Surfbrett und abends an den Kamin. Im Gepäck: ein paar Dosen Sardinen. Aus den dänischen Essgewohnheiten und dem, was da war, wurde eine eigene Version des Smørrebrød — süßlich-sauer, würzig, erfrischend. Zu Hause in Berlin haben wir es noch einmal nachgekocht, und weil es auch beim zweiten Mal überzeugt hat, steht es hier.
Dänemark · Apéro oder leichtes Abendessen
Smørrebrød mit Sardinen
Hier wird nichts gekocht, nur geschnitten, mariniert und geschichtet. Das meiste ist in einer Viertelstunde erledigt, die zehn Minuten Ziehzeit arbeiten für Sie. Passt als Apéro für zwei oder als leichtes Abendessen für einen.
Zutaten
Für das Smørrebrød · für 1–2 Personen
Zubereitung
Die Sardinen
1
Die Sardinen abtropfen lassen und der Länge nach halbieren.
2
Großzügig mit Zitronensaft beträufeln, dünn mit saurer Sahne bestreichen, leicht salzen und 10 Minuten ziehen lassen.
Das Topping
3
Den Apfel fein hacken, oder grob reiben, wer es feiner mag.
4
Gewürzgurke und Karotte ebenso fein hacken und alles miteinander vermengen.
Anrichten
5
Das Graubrot rösten, bis es knusprig ist.
6
Das Apfel-Gurken-Karotten-Gemisch über die marinierten Sardinen geben, mit frischem Pfeffer abschmecken und mit dem warmen Brot servieren.
Tipp
Klassisch wird das Smørrebrød belegt gegessen, also alles aufs Brot. Genauso gut schmeckt es, wenn Sie die Sardinen auf dem Teller lassen und das Brot daneben reichen. Wir haben beides probiert und uns nicht entscheiden können.
Fotos: Pascal Gemmer und Jan-Ole Schmidt