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Linsensalat mit zweierlei Ziegenkäse, Feigen, Schinken und Honig

Von Noemie Causse am

Linsen gehören bei mir persönlich zu den Dingen, die ich eigentlich wirklich liebe, aber viel zu selten mache. Irgendwie denke ich immer, dass sie viel zu aufwändig in der Zubereitung sind und oft drängt sich auch gleich die Assoziation eines winterlichen Eintopfs auf. Dabei gibt es so herrliche Rezepte für frühlingshafte und sommerliche Linsensalate!
Schön, dass ich mich wieder daran erinnert habe und für das neue Rezept der Woche einen wirklich fantastischen Salat gefunden habe.

Im Original wird er mit Mozzarella, Pancetta und Oregano zubereitet, aber da wir ja Franzosen sind, habe ich genommen, was mir unter die Nase und in die Finger kam. Wer sich das Original-Rezept auf Valentinas Kochbuch ansieht, wird feststellen, dass meine Variante ein ziemlicher Freestyle geworden ist, aber auch das zeigt nur einmal aufs Neue wie herrlich flexibel man mit Salaten umgehen und wie einfach man sie nach Lust und Laune in individuelle Eigenkreationen verwandeln kann.

Dieser Salat ist zugegebenermaßen etwas aufwändiger als z.B. Melone mit Schinken, aber es lohnt sich wirklich – er vereint ungefähr alle Aromen, die wir lieben und macht rundum glücklich. 

 

Zutaten für 4 - 6 Personen:

  • 250g Linsen (ich habe unsere wunderbaren grünen Lentilles du Puy genommen)
  • 6 Feigen (frisch oder halbtrockene, je nach Saison)
  • Ziegenkäse. Für Liebhaber etwas würzigerer, trockenerer Käse empfehlen wir den Crottin, für Freunde der jüngeren, milderen, frischeren Käse empfehlen wir den geaschten Sainte-Maure.
  • Rosmarin (frisch oder getrocknet)
  • Thymian (frisch oder getrocknet)
  • Fleur de Sel
  • Honig, z.B. unseren flüssigen, aromatischen Thymian- und Rosmarinhonig
  • Olivenöl
  • Balsamico-Essig (ich habe unseren feinen süß-sauren Merlot-Essig aus Spanien genommen)
  • Piment d'Espelette
  • 5 - 6 Scheiben Bayonner Schinken
  • Saft einer halben Orange
  • Rucola
  • Frischer Basilikum

 

Zubereitung:

Die Kräuter in einen großen Topf mit 1,5 Liter Wasser geben und aufkochen lassen. Die Linsen in das kochende Wasser geben, 30 - 40 Minuten kochen und dann durch ein Sieb abgießen. Die Kräuterstängel herauslesen.

Die lauwarmen Linsen mit Salz, 2 - 4 Teelöffeln Honig (je nach Geschmack), 6 Esslöffeln Öl und 3 Esslöffeln Balsamico vermischen. Mit Salz und Piment d'Espelette abschmecken und lauwarm stellen.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen, die Schinken-Scheiben auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und ca. 10 Minuten kross backen. Ggf. überschüssiges Fett abtupfen.

Die Feigen vierteln, in eine feuerfeste Form geben oder auf ein Backblech legen, mit etwas Olivenöl, Honig und dem Orangensaft beträufeln und dann auf der oberen Schiene 10 Minuten backen. Wenn Sie Glück haben, bildet sich eine feine Karamell-Schicht ...

Den Rucola und das Basilikum waschen und trocken schütteln und auf einen großen Teller geben. Die lauwarmen Linsen darauf geben und den Käse darüber bröckeln. Die Feigen darüber verteilen und das Ganze mit dem gebackenen Schinken garnieren. 

Bon appétit!

Unser Fazit: Dieser Salat hat uns mit seinem bunten Aromenbouquet einfach umgehauen: Rucola und Piment für die Schärfe, Honig, Feige und Orangensaft für die Süße, der krosse Schinken für die Würze (Stichwort "Umami"), der Käse für die cremige Eleganz und der Basilikum für das gewisse Etwas. 
Wie gut Basilikum und Linsen zusammen passen hat uns dann auch besonders (positiv) überrascht. 
Ein bisschen durchgezogen wird er mit Sicherheit noch besser. Meine Empfehlung: würzen Sie ruhig mutig und seien Sie weder mit dem Honig noch mit dem Piment zimperlich. Wählen Sie außerdem Rucola, die schön bitter und vor allem scharf ist. Das passt hervorragend zu den mit Piment gewürzten süßlichen Linsen!

Als passende Weinbegleitung empfehlen wir dazu den Sancerre Rosé 2016 Domaine Jean-Max RogerEin unmittelbar ansprechender Wein: duftet nach Apfelmus, frisch, leichte Säure und Aromen von Himbeeren, elegant, seidig, rauchig und leicht herb. Farblich erinnert er an frischen Lachs und der Sortencharakter des Pinot Noir ist exemplarisch klar ausgeprägt

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Die Inspiration für dieses Rezept stammt aus dem Kochbuch "Linsen & Bohnen – Die 100 besten Rezepte für Hülsenfrüchte" von Manuela Rüther, Christian Verlag (2012). Gefunden habe ich es auf www.valentinas-kochbuch.de

 


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