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Domaine du Vieux-Chêne

Von Anaïs Causse am

Anais Causse & Thomas Vetter zum Besuch bei Le Vieux ChêneAm frühen Nachmittag wollten wir in Bosdarros, ganz in der Nähe von Pau, bei der Familie Mazerolles von Le Vieux Chêne sein. Von einer kurvigen Départementale, die in hoch in die Pyrénéen führte, ging ganz plötzlich eine kleine, staubige und steile Piste ab. Wir fuhren über einen Bach und dann in Schlangenlinien den Berg hoch, bis wie aus dem Nichts ein altes Gehöft auftauchte. Dieser malerische Hof entpuppte sich tatsächlich als der Firmensitz.

Freundlich wurden wir von Fabienne Mazerolle, der Tochter des Firmengründers, begrüßt. Sie erzählte uns, wie alles anfing. Ihr Vater war ursprünglich Landwirt, er hatte einige Tiere, hauptsächlich Enten, und baute etwas Gemüse an. Er war und ist ein passionierter Hobbykoch, und aus dieser Passion entstand im Jahr 1994 das Unternehmen. Aus dem Nichts heraus baute er innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte ein florierendes Unternehmen auf. Es fing an in der Hausküche, wo er ganz eigene Rezepturen entwickelte und produzierte. Jahr für Jahr stieg die Nachfrage für Mazerolles einzigartige und qualitativ hochwertige Produkte, so dass über die Jahre hinter dem alten Familienhof eine moderne Produktionsstätte, in der inzwischen 16 Mitarbeiter beschäftigt sind, entstand. Wie in allen Unternehmen, die wir auf dieser Reise bis jetzt besucht haben, ist auch die Firma Le Vieux Chêne ein Familienunternehmen, und so ist es völlig klar, dass heute auch beide Kinder mit ins Unternehmen eingestiegen sind.

Das bemerkenswerte an diesem Unternehmen ist, dass die Geschmackskontrolle nach wie vor in den Händen des Firmengründers Daniel Mazerolles liegt, er entwickelt die Rezepte und schmeckt sie ab, und was ihm schmeckt, wird produziert.

Fabienne führte uns durch die Räumlichkeiten, so dass wir einen Einblick in die Produktionsabläufe gewinnen konnten. Sie erzählte uns, daß ca. 2.000 bis 2.500 Enten in der Woche verarbeitet werden. Die Enten sind nach dem strengen I.G.T.-Sud-Ouest-Label zertifiziert (indication géographique protégée = geschützte geographische Abstammung Süd Westen), d.h. sie wurden ausschließlich in der Region geboren, großgezogen, gestopft (und das auch nur mit Mais) und geschlachtet. Die Mazerolles haben ursprünglich die Enten auch selbst großgezogen und gestopft, doch inzwischen kaufen sie ihre Enten bei ausgesuchten Bauernhöfen in der Gegend ein,

um sich voll und ganz auf die Entwicklung und Produktion ihrer Köstlichkeiten konzentrieren zu können. Die eingekauften Enten werden aber noch bei ihnen auf dem Hof auf traditionelle Art und Weise von Hand zerlegt und weiterverarbeitet.

Zum Ende unseres Besuches gesellte sich der Sohn Laurent noch zu uns, während wir uns noch etwas im Shop umschauten. Wir fragten Fabienne, welches Produkt sie denn besonders empfehlen könnte, ob es eines gäbe, auf das ihr Vater besonders stolz sei? „Ach wissen Sie“, sagte sie, „mein Vater würde sich nie selbst für eine seiner Kreationen loben, er ist ein bescheidener uns einfacher Mann.“ Trotz des Erfolges ist die Familie Mazerolles nicht abgehoben, sie lassen sich nicht beirren und gehen konsequent ihren eigenen Weg weiter.

Und hier ist das Rezept: Magrets de Canard au Miel de Romarin Entenbrust mit Rosmarinhonig


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