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Mit provençalischer Terrine gefüllte Garten-Zucchini

Von Noemie Causse am

Dass es gar nicht so leicht ist, wirklich gute Pasteten zu finden, haben wir festgestellt, als wir vor etwa einem Monat eine umfassende Pasteten- und Terrinen-Verköstigung von nicht weniger als 6 Herstellern veranstaltet haben. Dafür ist es aber umso leichter, Qualität und Top-Geschmack von den weniger guten Beispielen zu unterscheiden. Unter allen Kandidaten stachen die Terrinen von Maison Telme so sehr hervor, dass der Gewinner schnell feststand: Maison Telme produziert Ausnahme-Terrinen mit einem hohem Fleischanteil, sehr saftig, ohne Ei, Milch oder Brot, ohne Farbstoffe, Geschmacksverstärker und Konservierungsmittel, dafür mit einer köstlichen Gelee und einem reichhaltigen Aromenbouquet. Man merkt, dass in diesem Familienunternehmen mit viel Liebe und Hingabe gearbeitet wird – und auch die liebevoll gestalteten Etiketten sind ein Hingucker.

Anfang der Woche kam endlich die ersehnte Lieferung aus der Provence und nun stapeln sich die bunten Gläser und Dosen in unserem frisch aufgestockten Pasteten-Regal. Der schöne Zufall wollte es so, dass uns ein Freund nur 2 Tage später mit selbst angebautem Rhabarber und Zucchini aus seinem Garten beglückte. Und somit stand auch das Rezept der Woche schnell fest: mit provençalischer Terrine gefüllte Zucchini! Diesmal ganz ohne Rezept-Vorlage und langem Stöbern in Food-Blogs.

Für mich ist gefülltes Gemüse der Prototyp von "Soulfood": einfach, herzhaft und irgendwie voller Erinnerungen. Mich persönlich erinnert es an meine Großmutter, an Ferien in der Provence, an Kindheit. Aber anders als im Falle des Hühnerfrikassees meines Onkels, an das ich auch schöne Kindheitserinnerungen habe, gehört gefülltes Gemüse zu den Gerichten, dich ich mir auch heute selbst und einfach frei nach Tageslaune gern zubereite. 

Sicher hat jeder und jede von Ihnen ein eigenes (Familien-)Rezept parat. Und darüber, welches nun das beste sei, lässt sich bestimmt mindestens genauso leidenschaftlich debattieren, wie darüber, was in einen guten Kartoffelsalat gehört ... 

Unser Rezept der Woche ist diesmal bewusst ganz minimalistisch gehalten. Mir war es wichtig, dass sowohl die herrliche Garten-Zucchini, als auch die köstliche Terrine geschmacklich im Mittelpunkt stehen. Deshalb habe ich weder Ei und eingeweichtes Brot für die Farce verwendet, noch Käse und Paniermehl zum Gratinieren. Ob Sie darauf verzichten mögen, entscheiden Sie selbst.

Eigentlich – das muss hier noch kurz erwähnt werden – sind die Terrinen von Maison Telme fast zu schade, um mit ihnen zu kochen. Aber da es in seltenen Fällen passieren kann, dass man das Glas nicht auf einmal aufisst, möchte ich Ihnen mit diesem schnellen Rezept eine Idee mit auf den Weg geben, den Rest zu verarbeiten, bevor er verdirbt.

Was wir nun aber aus dem Rhabarber machen, müssen wir uns noch einmal überlegen ...

Zutaten (je nach mit essenden Personen)

Zubereitung:

Die Zucchini waschen und der Länge nach durchschneiden (noch nicht aushöhlen). Salzwasser zum Köcheln bringen und die Zucchini darin max. 5 Minuten blanchieren. Das Wasser soll nicht wild kochen und blubbern, sonst zerkocht die empfindliche Zucchini zu schnell.

Jetzt das Innere der Zucchini mit Hilfe eines Messers und/oder Esslöffels heraus schneiden und mit einem großen Messer fein hacken.

Reis aufsetzen. 

Die Petersilie waschen, fein hacken und zum gehackten Zucchini-Inneren geben. Von dem fertigen Reis dazu geben, bis Ihnen das Mischverhältnis gefällt. Nun die Pastete dazu mischen. Ich habe mich für die herrliche Schweine-Terrine mit roten Früchten entschieden, weil mir ihre süßlich-saure Fruchtnote so gefällt, die ganz hervorragend zu dem würzigen Fleisch passt und einfach einen Hauch Sommer verbreitet ... Wenn es im Herbst in Richtung Kürbis geht, könnte ich mir auch sehr gut vorstellen, stattdessen die Ententerrine mit Feige zu verwenden.

Die Farce mit Olivenöl, Salz und Piment d'Espelette abschmecken, aber nicht zu sehr, da die Terrine ja bereits gut gewürzt ist.

Zum Schluss die ausgehöhlten Zucchini-Hälften mit der Farce füllen und dann auf der mittleren Schiene des auf 200°C vorgeheizten Backofens ca. 20 Minuten backen.

Bon appétit!

Als passende Weinbegleitung empfehlen wir diesmal den Corgo da Régua aus dem Douro-Tal, der ausgezeichnet zu Fleischgerichten passt. Er ist frisch und intensiv, sehr präsent und würzig mit angenehmen weichen Tanninen und man schmeckt förmlich die gepressten Trauben ...
Der Corgo sollte unbedingt dekantiert werden, und zwar am Besten mit Schwung, so dass dabei schon so viel Luft wie möglich unter den Wein gemischt wird. (Die Flasche für 6,95 € / Der 6er-Karton für 38,- €)


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