JC Mackintosh - Nachhaltiger Rotthunfischfang aus Tarifa - Maître Philippe & Filles

JC Mackintosh - Nachhaltiger Rotthunfischfang aus Tarifa

Überblick JC Mackintosh (Atún Rojo del Estrecho) ist ein spezialisiertes Fischereiunternehmen aus Tarifa, Cádiz, das nachhaltigen Rotthunfang mit traditionellen andalusischen Methoden und japanischen Qualitätstechniken kombiniert. Standort & Vorteile Lage: Tarifa, südlichster Punkt Kontinentaleuropas Vorteil: Straße von Gibraltar als natürlicher Wanderweg für Rotthun Innovative Fangtechniken Die 5 Mackintosh-Schritte Stressfreier Fang - Hand- und Leinenfischerei mit GREEN STICK®-Technologie (15m-Stange hält Köder über Wasser) Ike Jime-Schlachtung - 350 Jahre alte japanische Qualitätstechnik Vollständige Entblutung - Für optimale Fleischqualität Ausweidung - Direkt an Bord Kontrollierte Kühlung - Sofortige Temperaturkontrolle Alle Schritte erfolgen einzeln von Hand an Bord. Ike Jime - Die japanische Schlachttechnik Was ist Ike Jime? Ike Jime ist eine 350 Jahre alte japanische Schlachttechnik, bei der der Fisch durch einen sofortigen, präzisen Schnitt ins Gehirn getötet wird. Dies verhindert Stressreaktionen und den daraus resultierenden Qualitätsverlust. Qualitätsvorteile: Vermeidung von "Yake": Verhindert "verbranntes Fleisch" durch Stress Bessere Textur: Fleisch bleibt zart und fest Intensiverer Geschmack: Natürliche Aromen bleiben erhalten Längere Frische: Deutlich verlängerte Haltbarkeit Höchste Fleischqualität: Optimale organoleptische Eigenschaften Bei großen Fischen wie dem Rotthun wird diese Technik von Hand durchgeführt, Fisch für Fisch, um minimales Tierleid und maximale Qualität zu gewährleisten. Nachhaltigkeitsmodell Fang auf Bestellung: Nur bereits verkaufter Fisch wird gefangen MSC-Zertifiziert: Erste Rotthun-Fischerei Spaniens mit diesem Nachhaltigkeitssiegel Direkte Vermarktung: Keine Zwischenhändler, feste Preise Vollständige Rückverfolgbarkeit: Ab dem Moment des Fangs Besonderheiten Über 20 Jahre Erfahrung im Rotthun-Sektor Erste europäische Fischerei mit GREEN STICK®-Technologie Online-Auktionen für frisch gefangenen Fisch Pesca Turismo: Erste andalusische Fischerei mit Fischtourismus-Lizenz Supreme Taste Award: Drei goldene Sterne vom International Taste Institute Brüssel JC Mackintosh verbindet erfolgreich Tradition, Innovation und Nachhaltigkeit und hat sich als Premium-Anbieter für höchste Rotthun-Qualität etabliert.

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Die Conservera de Tarifa und die Almadraba-Tradition - Maître Philippe & Filles

Die Conservera de Tarifa und die Almadraba-Tradition

Wo Tradition auf Meer trifft: Die Conservera de Tarifa und das Erbe der Almadraba An der Südspitze Europas, wo sich Atlantik und Mittelmeer begegnen, bewahrt die Conservera de Tarifa seit über einem Jahrhundert ein kulinarisches Erbe, das bis zu den Phöniziern zurückreicht. Was 1910 als "La Tarifeña" begann, ist heute die traditionellste Konservenfabrik der Provinz Cádiz - ein lebendiges Museum der andalusischen Fischverarbeitung. Das Geheimnis liegt im Detail: Während industrielle Hersteller auf Masse setzen, folgt die Conservera de Tarifa jahrhundertealten Methoden, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Ihre Spezialität? Die Melva Canutera - ein blauer Fisch mit saftig-weißlichem Fleisch, der reich an Omega-3-Fettsäuren ist und eine gesunde Alternative zum Thunfisch darstellt. Doch das wahre Juwel liegt in der Almadraba-Tradition: Diese 3.000 Jahre alte Fangmethode nutzt ein ausgeklügeltes Netz-Labyrinth, um Thunfische während ihrer natürlichen Migration zu fangen. Nur erwachsene Tiere nach der Fortpflanzung werden gefangen - ein winziger Prozentsatz der migrierenden Population. Der Meeresboden bleibt unberührt, die Natur im Gleichgewicht. Wenn die Conservera de Tarifa ihre "Melva de Almadraba" verarbeitet, verbindet sie nicht nur außergewöhnlichen Geschmack mit Nachhaltigkeit - sie erhält ein kulturelles Erbe, das von den Phöniziern über die Römer und Mauren bis in unsere Zeit reicht. Entdecken Sie, wie aus jahrhundertealter Tradition und handwerklicher Perfektion die besten Fischkonserven Andalusiens entstehen... Die Almadraba: Eine jahrtausendealte Fischereitradition Die Almadraba stellt eine jahrhundertealte Fangtechnik für Blauflossen-Thunfisch dar, die vorwiegend im Mittelmeerraum sowie an den atlantischen Küsten Südspaniens, Marokkos und Südportugals praktiziert wird. Funktionsweise und Aufbau Das Herzstück dieser Methode bildet ein ausgeklügeltes Netzsystem, das wie ein Labyrinth im Meer installiert wird. Die Netze werden gezielt entlang der Wanderrouten der Thunfische positioniert, besonders während ihrer Frühjahrs-Migration vom Atlantik ins Mittelmeer zu den Laichgründen. Die Thunfische durchschwimmen dabei verschiedene Netzkammern, bis sie schließlich in einem zentralen Fangbereich gesammelt werden. Ein wesentlicher Vorteil liegt in der Selektivität: Große, geschlechtsreife Tiere werden gefangen, während jüngere Exemplare wieder freigelassen werden können – ein wichtiger Aspekt für die Nachhaltigkeit dieser Fangmethode. Kulturelles Erbe und Geschichte Mit geschätzten 3000 Jahren Geschichte wurzelt die Almadraba in den Traditionen der Phönizier, Griechen und Römer. Sie prägt bis heute das kulturelle und wirtschaftliche Leben der andalusischen Küstenstädte wie Barbate, Conil, Zahara de los Atunes und Tarifa. Saisonalität und Nachhaltigkeit Die Fangsaison konzentriert sich auf das Frühjahr, wenn die Thunfisch-Schwärme durch die Straße von Gibraltar ziehen. Trotz der Bedrohung des Blauflossen-Thunfischs gilt die Almadraba als vergleichsweise nachhaltige Fangmethode: Sie arbeitet energieeffizient, folgt natürlichen Migrationszyklen und unterliegt strengen Quoten zum Bestandsschutz. Das Ronqueo: Kunstvolle Zerlegung Ein besonderes Ritual der Almadraba-Tradition ist das "Ronqueo" – die meisterhafte Zerlegung des Thunfischs in seine verschiedenen Teile. Diese oft öffentlich zelebrierte Zeremonie verdeutlicht die Wertschätzung für jeden Teil des wertvollen Fisches. Die Almadraba verkörpert somit weit mehr als nur eine Fischereitechnik: Sie ist ein lebendiges Kulturerbe, das Geschichte, Kulinarik und Lebensart der südspanischen Küstenregionen nachhaltig geprägt hat und weiterhin prägt.

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Weinabenteuer in Porto: Entdeckungen bei der Simplesmente Vinhos 2025 Messe - Maître Philippe & Filles

Weinabenteuer in Porto: Entdeckungen bei der Simplesmente Vinhos 2025 Messe

"Simplesmente Vinho" (einfach Wein) ist eine der wichtigsten Messen für Naturwein in Portugal und hat sich als bedeutende Plattform für Winzer etabliert, die authentische Weine mit minimaler Intervention produzieren. Die Veranstaltung findet jährlich in Porto statt und bringt kleine, unabhängige Produzenten zusammen, die ihre handwerklich hergestellten Weine präsentieren.

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Von der Küste zum Teller: Ein umfassender Leitfaden über Muscheln - Maître Philippe & Filles

Von der Küste zum Teller: Ein umfassender Leitfaden über Muscheln

Muscheln sind nicht nur ein Genuss für Liebhaber von Meeresfrüchten, sondern auch ein Wunderwerk der Natur mit ihren vielfältigen Eigenschaften. Diese kleinen, aber kraftvollen Schalentiere besitzen die beeindruckende Fähigkeit, Wasser zu filtern – eine einzige Muschel kann bis zu 75 Liter pro Tag reinigen, was entscheidend zur Aufrechterhaltung des ökologischen Gleichgewichts beiträgt. Vor allem in Küstenregionen finden Muscheln ideale Lebensbedingungen, wobei sie je nach Umgebung ihren Geschmack variieren können – Muscheln aus felsigen Gebieten schmecken intensiver, während jene aus sandigen Bereichen milder sind. Mit über 17.000 Arten weltweit bieten Muscheln eine erstaunliche Diversität in Größe, Farbe und Geschmack, besonders die aus Galizien stammenden Mytilus galloprovincialis, bekannt für ihre Süße und Fleischigkeit. Ihre Zuchtmethoden gelten als besonders umweltschonend und machen Muscheln zu einer nachhaltigen Wahl unter den Meeresfrüchten. Zudem haben sie die faszinierende Fähigkeit, im Laufe ihres Lebens ihr Geschlecht zu ändern, was ihre Fortpflanzungs-Effizienz steigert. In der Küche punkten Muscheln als proteinreiche und nährstoffdichte Nahrungsmittel, reich an Vitamin B12 und Eisen. Ihre kulinarische Vielseitigkeit erlaubt es, sie auf verschiedenste Arten zuzubereiten – ob gedämpft, gebacken, gegrillt oder in Suppen und Eintöpfen. Darüber hinaus können Muscheln sogar Perlen bilden, ähnlich wie Austern, was sie zu einem Schatz der Meere macht. Die Muschelzucht in Galizien, besonders auf den Bateas*, spielt eine wichtige wirtschaftliche Rolle und ist ein essentieller Bestandteil der lokalen Kultur, der durch zahlreiche Feste und kulinarische Traditionen gefeiert wird. Die herausragende Qualität und der einzigartige Geschmack der galizischen Muscheln haben ihnen einen festen Platz in der internationalen Gourmetküche gesichert und unterstreichen die tiefe Verbundenheit der Region mit dem Meer. * Bateas sind Plattformen oder Strukturen, die in den Küstengewässern Galiziens, einer Region im Nordwesten Spaniens, verwendet werden, um Muscheln anzubauen. Diese Muschelkulturen spielen eine wichtige Rolle in der lokalen Wirtschaft und in der Versorgung mit Meeresfrüchten. Die Bateas bestehen typischerweise aus Holz oder Metall und schwimmen auf dem Wasser. An ihnen werden Seile befestigt, an denen die Muscheln hängen und wachsen können. Dieses traditionelle Anbausystem ermöglicht eine nachhaltige Nutzung der Meeresressourcen und ist charakteristisch für die Küstenlandschaft von Galizien.

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Sind Jahrgangssardinen die besten Sardinen in der Dose? - Maître Philippe & Filles

Sind Jahrgangssardinen die besten Sardinen in der Dose?

Sind Jahrgangssardinen wirklich die besten Konserven-Sardinen? Jahrgangssardinen werden für ihre Qualität ausgewählt! Nicht alle Sardinen können als Jahrgangssardinen in der Dose enden, was ist also die wahre Definition einer Jahrgangssardinen? Um das prestigeträchtige Jahrgangssardine-Label zu erhalten, müssen Sardinen einen bestimmten Fettgehalt garantieren.

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Strasse der Ölsardinen, Sommer 2013 - Maître Philippe & Filles

Strasse der Ölsardinen, Sommer 2013

Spontan konnte ich in diesem Sommer 10 Tage Urlaub machen. Da ich schon lange mit La Belle Iloise arbeite und die Bretagne noch nicht kannte, packte ich Koffer und meine Frau ins Auto. Unser Hauptsitz befand sich auf der Halbinsel Crozon im Finistère. Von dort aus besuchten wir sternförmig verschiedene Sardinen - Manufakturen. Gleich am ersten Tag sind wir um 6 Uhr früh aufgestanden und fuhren schon um 7 Uhr gen Osten. Bretonischer Frühnebel umgab uns. Um 10 Uhr waren wir in Quiberon bei La Belle-Iloise. La Belle-Iloise ist eine der letzten Sardinen - Manufakturen Frankreichs. Obwohl sie sehr gross ist und ständig expandiert, sind die Arbeitsmethoden immer noch die Gleichen wie vor 100 Jahren. Natürlich haben Maschinen viel Arbeit übernommen, aber die Wichtigste - das Sortieren und Parieren der frischen Sardinen - wird immer noch per Hand gemacht. Wir haben viele neue Produkte zum Kosten eingekauft, die wir eventuell bald ins Sortiment aufnehmen werden. Mit "Ach und Krach" schafften wir noch einen anderen unserer Lieferanten zu besuchen, La Quiberonnaise. Die Manufaktur La Quiberonnaise liegt direkt am Hafen gegenüber der Anlegestelle der Fischkutter. Die Quiberonnaise kauft den Sardinenfang unsortiert, wodurch sie auch kleinere Sardinen im Angebot haben. Sie bieten Sardellenfilets in Olivenöl konserviert (wie die Sardinen) an, die wir schon im Programm haben. Ausserdem arbeiten Sie mit dem Butterpapst Jean-Yves Bordier und produzieren mit ihm die Sardinen mit Bordier Butter: Sardinen mit Naturbutter, mit Butter mit Algen aus Roscoff und  Butter mit Yuzu. Die führen wir bereits in unserem Sortiment. Auch hier haben wir viele Proben gekauft.  Leider konnten wir aus Zeitgründen die Fabrik nicht besichtigen. Nach einem Plateau de Fruits de Mer am Hafen sind wir gen Norden zur Pointe de Penmarch gefahren wo wir einen weiteren Termin hatten. Wir haben dort La Compagnie Bretonne des Poissons besichtigt, degustiert und wieder Proben gekauft. Die Compagnie ist ein weiterer Familienbetrieb mit langer Geschichte, jedoch viel kleiner und mit weniger Auswahl als bei den zwei anderen Sardinen - Manufakturen.  Am nächsten Tag sind wir in den Norden des Finistère, nach Roscoff, gefahren. Kurz vor Erreichen unseres Ziels führte unser Weg vorbei an beeindruckend vielen Artischockenfeldern. Die Ernte war voll im Gang. Wir befanden uns in dem berühmten "goldenen Gemüse Gürtel" der Bretagne. Informationen gibt es hier: Artichauts du Léon.  Wir hatten einen Termin bei Algoplus, einer Conserverie Artisanale, die mit Algenverarbeitung angefangen hat. Der Sitz ist in Roscoff weil dort die grösste Konzentration der Welt an essbaren Algen vorzufinden ist. Wie immer haben wir viele Proben gekauft und waren schon von den verschiedenen Rillettes begeistert. Wir treffen uns wieder im September in Paris auf einer Feinkost-Messe und werden uns danach entscheiden.  Nachmittags sind wir nach Carantec gefahren, um die Austern-Becken "Prat-Ar-Coum" von Alain Madec zu besichtigen. Leider war niemand da. Wir werden wieder kommen. Danach hatten wir die ganze Woche frei und konnten uns die Orte anschauen, die uns interessierten. Das Wetter war sehr gut, kein Regen, nur Sonnenschein bei Temperaturen um 30 Grad. Unserer Lieblingsrestaurant war im Hôtel Thalassa in Camaret-sur-Mer. Alles ist frisch und kommt quasi direkt aus dem Meer auf den Tisch; der Koch ist gut und respektiert die Produkte. Man muss in der Bretagne auch Galettes und Crêpes essen. Uns schmeckten sie in der Crêperie "Le Korrigan" am besten.  Die Zeit verflog und wir machten uns auf die Rückreise. Wir hatten den letzten Termin unserer Reise in Orléans bei der Vinaigrerie Martin Pouret.  Das Haus Martin Pouret besteht seit 1797 und ist heute der letzte und einzige authentische Hersteller für Essig und Senf nach dem traditionellen Orléans-Verfahren. Martin Pouret bewahrt die alt überlieferten Rezepte und lokales handwerkliches Können nach den Regeln des königlichen Edikts von 1580. Der gesunde und natürliche Essig aus Orléans wird ausschließlich aus Weinen der besten französischen Rebsorten hergestellt und nach dem traditionellen Orléans-Verfahren in Eichenfässern ausgegoren. Nur aus einem guten Wein wird einen guten Essig!Orléans - Essig ist eine Kombination von drei Faktoren: Temperatur, Luft und Zeit.  Das Orleans Verfahren ist eine natürliche Umwandlung vom Wein in Essig. Es findet eine Oberflächenvergärung statt, ohne dass man den Wein rührt, ohne Zugabe von Fermenten oder Oxydationsbeschleunigern. Eichenfässer (240 l) sind zur Hälfte mit Essig und Essigmutter gefüllt. So ist die Oberfläche am grössten. Es werden 50 l Wein zugegeben. Bei einer Umgebungstemperatur von 28 Grad Celsius verwandelt sich der Wein innerhalb von ca. 3 Wochen in Essig. Danach reift der Essig Martin Pouret für mindestens 12 Monate im Eichenfuder bei einer Temperatur von 15 Grad Celsius. Das Ergebnis ist kein Vergleich zu industriellem Essig, der innerhalb von 24 Stunden fabriziert wird. In den Räumen, wo die Fässer zur Gärung lagern, verschlug es uns den Atem und unsere Augen brannten. Aber es roch trotzdem gut. Bepackt mit weiteren Proben  konnten die Heimreise antreten. Aussentemperatur 37 Grad! Auf unserer Reise waren wir nicht nur von der wunderschönen abwechslungsreichen Landschaft begeistert, sondern auch von der Freundlichkeit aller Menschen mit denen wir Kontakt hatten. Wir fahren bestimmt nochmals hin.

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Besuch bei Tiago Sampaio - Douro - Oktober 2018 - Maître Philippe & Filles

Besuch bei Tiago Sampaio - Douro - Oktober 2018

Auf dem Rückweg, wir hatten Zeit und waren im Urlaub, beschlossen wir Tiago Sampaio zu besuchen. Landwirt, Weinbauer, Winzer, Önolog, Gastronom und Kaufmann - Tiago Sampaio, eine authentische Ein-Mann-Show, ist für die Kreation von Folias de Baco, Ohlo no Pé und Uívo mit all seinen Aromen und Genüssen verantwortlich. Im Alto Douro, als Kind, im Huckepack seines Großvaters, hatte Tiago Sampaio seinen ersten Kontakt mit der Landwirtschaft und der Weinwelt. In diesem Umfeld lernte er spielend ein Handwerk kennen, das aus reiner Neugier geboren wurde und in seinem jetzigen Arbeitsbereich und seiner Forschung gegenwärtig ist. Um in diesen Bereichen eine Zukunft aufzubauen, ging er den akademischen Weg, das ihm ermöglicht hat eine Karriere als Winzer und Önolog zu entwickeln. Er begann an der Landwirtschaftsfachschule Conde de S. Bento in Santo Tirso und machte hinterher ein fünfjähriges Universitätsstudium in Vila Real. Der Agrartechnikkurs, den er in Trás-os-Montes absolvierte, gab ihm den Pass für ein Praktikum in Oregon, USA, unter der Leitung von Maria Carmo Vasconcelos, die eine der weltbesten Koryphäen in Sache Pinot-Noir ist. Dort promovierte Tiago die nächsten fünf Jahre über Weinbau und Önologie an der Oregon State University. Im Oregon verinnerlichte Tiago moderne Philosophien und Ästhetiken der Weinbereitung, ohne dabei seine Wurzeln im Douro zu vergessen. Seit seiner Rückkehr auf das heimische Weingut hat er sein Projekt erschaffen, das seitdem viel Aufmerksamkeit erregt hat. Seine Weinberge liegen vorwiegend im Alto Douro, in der Subregion Cima-Corgo, wo das Land rau, zäh und herausfordernd ist. Seine Rebstöcke klammern sich an die Hänge von Schiefer und Granit auf einer Höhe zwischen 500 bis 700m üNN. Tiago verbindet im Wesentlichen die Traditionen seiner Heimat mit erlernter moderner Technik. Die vor etwa 80 Jahren gepflanzten Fieldblends (Feldmischungen) aus roten, weißen und gemischten einheimischen Sorten ermöglichen Tiago komplexer Weine zu schaffen. Er hat seine Ziele höher gesteckt und drängt an die Grenzen seiner Neugier. Das Ergebnis ist das, was manche von solch einer traditionellen Region nicht erwarten. Er ist auch einer der Pioniere in Sachen Pet-Nat in Portugal.

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Quevedo - Portweine - Familienbetrieb - aus dem Douro - Maître Philippe & Filles

Quevedo - Portweine - Familienbetrieb - aus dem Douro

Quevedo gehört zu einer neuen Generation von kleinen Familienweingütern am Douro. Viele Jahre lang bauten diese Familien Trauben an und stellten Portwein für Händler in Vila Nova de Gaia her. Doch als Portugal 1986 der Europäischen Union beitrat, änderte sich die Gesetzgebung, so dass sowohl die Winzer als auch die Weinkellereien am Douro ihre Weine direkt an den Einzelhandel exportieren konnten. Und als Ergebnis dieser neuen Gesetzgebung wurde die Familienmarke "Quevedo" geboren.

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Conceito Weine aus dem Douro - Maître Philippe & Filles

Conceito Weine aus dem Douro

Bei Conceito machen wir uns über Zeit und Entfernung Gedanken. Die Zeit kommt von weit her, denn in den 1940er Jahren begann der Weinbau der Familie. Die Entfernung ist nicht weniger geworden, der obere Douro war schon immer weit von allem entfernt. Die Moderne hat all dies komprimiert. Entfernungen und Zeiten werden mit einfachen Lösungen gelöst. Straßen, Zufahrten, Nachbarschaften. Wir hatten den Traum, die Mischung aus Sonne und Boden in Flaschen zu füllen und dieses Terroir in die ganze Welt zu hinaus zu tragen. Liebe für unser Land, Liebe für unsere Arbeit. Plötzlich gingen unsere Weine - die Synthese unseres Ortes und unserer Hingabe - um die Welt und wurden überall auf den Tischen in die Gläser gefüllt. Wir reisten mit ihnen und freuten uns immer auf die Rückkehr nach Hause. Von jeder Reise brachten wir einen neuen Traum, ein neues Ziel mit. Manchmal eine Freundschaft, manchmal ein Wein, ein Projekt auf einem anderen Kontinent, eine neue Lernerfahrung, die mit der unseres Landes verschmolzen ist. Die Entfernungen sind heute kürzer, und die Zeit wird in die Zukunft projiziert. In jeder Flasche, die wir beiseite stellen, weil wir wissen, dass es in einem Jahr, in fünf oder zehn Jahren noch mehr geben wird. Und dann diese zehn Jahre zu warten und das Warten zu genießen, indem wir unsere Überzeugung in aller Ruhe genießen. Immer mit einem Fuß im Douro, immer unser Erbe, unser Stolz und unsere Verantwortung. Portugal in der Welt, das neue Wege durch die Meere sucht und unsere Erde mitnimmt. In einem Strudel verschwimmen Zeit und Entfernung, und alles, was bleibt, ist ein Gefühl, eine Gänsehaut, ein Konzept, eben Conceito. Wer einen Conceito-Wein verkostet, spürt seine Essenz am Gaumen. Unsere Liebe zur Natur, der Respekt vor den Eigenschaften des Klimas und des Bodens und der Ehrgeiz, immer das Beste zu geben, was unser Land hervorbringen kann, sind vorhanden. Hinter der Subtilität der Aromen verbirgt sich die Weisheit, Experimentierfreude und Tradition in Einklang zu bringen, alte Reben zu respektieren, auf die Langlebigkeit der Weine zu vertrauen und ein erfrischendes Profil zu finden, das man nicht nur schmecken, sondern auch trinken möchte. Unsere Weine haben eine Seele, weil sie authentisch sind, aber auch, weil sie die Konsequenz eines Weinprojekts in sich tragen, das uns mit der lokalen Gemeinschaft verbindet, in einer Partnerschaft mit Schäfern und Landwirten, die eine biologische und natürliche Produktion in der Region anregen. Im Laufe der Jahre hat sich unser Angebot zu einer vielfältigen Palette von Rot- und Weißweinen, Rebsorten verschiedener Herkunft, Portweinen und sogar einem Sekt entwickelt. Was bleibt, sind unsere Prinzipien: Präzision, Sachlichkeit, Eleganz, Respekt vor der Natur und ihren Zyklen. Leichte Weine, aber tiefgründig. Appetitlich, aber lang anhaltend. zurückhaltend, dezent, aber großzügig und anspruchsvoll. Reinheit, Eleganz und Authentizität ist unser Motto. Es ist kein leeres Motto. Es ist ein Lebensprogramm, ein Entwurf, eine Verpflichtung gegenüber unserem Land, unseren Mitarbeitern, unseren Kunden und unseren Freunden. Reinheit bedeutet, dass unser Wein auf dem Weinstock, auf den Trauben basiert, auf die wir all unsere Mühe und unser Wissen verwenden. Es bedeutet Engagement für unser Land, für die Zukunft, für das Vermächtnis, das wir jeden Tag aufbauen, wenn wir uns entscheiden, keine Chemikalien zu verwenden, einen sauberen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen, an unser Terroir zu glauben und es in nachhaltiger Harmonie zu erhalten. Eleganz ist die Definition unserer Lage, die Frische, die uns die Höhenlage verleiht, die Önologie, die mit wenig Eingriffen die Verbindung zwischen der Liebe zu unseren Weinbergen und dem Genuss herstellt, den wir im Glas und auf dem Tisch finden wollen. Diese Integration, Ausgewogenheit und Geschmeidigkeit, die erfrischende Note unserer Weine, der Wunsch, noch ein Glas zu trinken und die raffinierte Feinheit der Aromen und Geschmäcker zu genießen, sind der Kompass, der uns bei unserer Arbeit leitet. Authentizität steht für unsere Überzeugung, dass dieses außergewöhnliche Terroir bemerkenswerte Weine hervorbringen kann, die über geografische und bürokratische Barrieren hinausgehen, Visitenkarten von unserer kleinen Ecke des Douro für die ganze Welt. Rita ist das Gesicht von Conceito. Rita ist die Seele von Conceito. Ritas Eintritt in das von ihrer Mutter Carla Ferreira geführte Familienunternehmen war der Grundstein für Conceito, die Brücke, die es ihr ermöglichte, Geschichte mit dem Ehrgeiz zu verbinden, neue Marken zu schaffen, so wie Rita selbst Jugend mit Weisheit, technisches Wissen mit Intuition verbindet. Vom Maschinenbau enttäuscht, wählte Rita den Weg des Landes und des Weins. Nach ihrer Ausbildung in Önologie in Vila Real und Bordeaux wählte sie ihren Karriereweg mit Bedacht und lernte und arbeitete Seite an Seite mit einigen der einflussreichsten Winzer der Welt in einigen der faszinierendsten Terroirs der Welt: Bordeaux, Kalifornien, Südafrika, Neuseeland. Die Rückkehr an den Douro brachte Rita ein weiteres Wachstum. Von der Önologin wurde sie zur Führungskraft, die es ihr ermöglichte, ein kohärentes, ehrgeiziges und dynamisches Team aufzubauen. Immer Weine zu machen, die ihre Persönlichkeit widerspiegeln. Oder besser gesagt: die Art und Weise, wie ihre Persönlichkeit die Orte interpretiert. Das Ergebnis sind einzigartige Weine: persönlich, leidenschaftlich, frisch. Visionen des Transports von der rohen Erde zum Tisch, zum Essen, zum geselligen Beisammensein. Rita ist die Chef-Önologin, Köchin, Verwalterin, kaufmännische Leiterin, Weinideologin, Landwirtschaftsdirektorin, Strategin, Exportdirektorin, Gesicht, Körper, Mitglieder des Unternehmens - Rita ist die treibende Kraft von Conceito, mit einer zupackenden Einstellung, einer schnellen Reaktionsfähigkeit, einem scharfen Blick und einem scharfen Humor. Terroir ist ein etwas schwer fassbarer Begriff, aber er enthält unauslöschliche Merkmale. Für uns beginnt sich das Terroir in der Höhe unserer Weinberge und unserer Kellerei zu definieren. Conceito verfügt über 86 Hektar Weinberge. Alle werden biologisch bewirtschaftet, ohne Einsatz von Pestiziden oder Herbiziden. Die Weinberge befindet sich im Teja-Tal, einem der kältesten Mikroklimata des Douro. 86 Hektar, aufgeteilt in 5 verschiedene Quintas. Die Akquisition begann in den 1940er Jahren, die Umstrukturierung und Bepflanzung ist noch im Gange.

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