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Forelle mit weißen Bohnen "Haricots Tarbais"

Haricots Tarbais

Forelle mit weißen Bohnen "Haricots Tarbais"

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  • 13,90 €
inkl. MwSt Grundpreis: 1,82 €/100g

Forelle mit Haricots Tarbais ist ein originelles, herzhaftes und äußerst schmackhaftes Fertiggericht voller lokaltypischer Aromen aus Frankreichs Südwesten. Die zartschmelzenden weißen Bohnen „Haricots Tarbais“ machen dieses Gericht zu einem ganz besonders köstlichen Genuss: sie sind größer als andere weiße Bohnen und enthalten weniger Stärke. Dadurch sind sie leichter verdaulich und schmecken generell feiner.
Das ideale Produkt für alle, die keine Lust (oder Zeit) haben, selbst zu kochen, dabei aber nicht auf gute Küche verzichten wollen.

Sauce (Wasser, Zwiebeln, Schalotten, grüne Paprika, ultrahocherhitzte Sahne [Milch], Weizenmehl, Sonnenblumenöl, Zitronensaft, Salz, Knoblauch, Schnittlauch, Estragon, schwarzer Pfeffer), Forelle (27%), Haricots Tarbais IGP Label Rouge (23%).

Haltbarkeit: 4 Jahre


Die Gegend um Tarbes in den Ausläufern der Pyrenäen im französischen Baskenland ist eine Region mit langer landwirtschaftlicher Tradition. Bohnen und Mais wurden hier schon vor langer Zeit angebaut. Nachdem der Anbau der Bohnen jedoch dem industrialisierten Anbau von Mais weichen musste, beschlossen ein paar traditionsbewusste und anspruchsvolle Landwirte, sich zusammen zu tun um das günstige Klima zu nutzen und den Anbau des berühmten “Haricot Tarbais” (die Bohne aus Tarbes) wieder neu aufleben zu lassen. 8 Jahre später, 1988, wird die Kooperative aus 12 Bauern gegründet und ihre Mühe zahlt sich schon bald aus: 1997 ist der Haricot Tarbais die einzige Bohne, die mit dem französischen Gütesiegel Label Rouge ausgezeichnet wird. Seit 2000 ist auch ihr Name geschützt.

Heute umfasst die Kooperative 64 Mitglieder und bearbeitet eine Fläche von 120 Hektar Land, wovon 45 für die Bohne reserviert sind. Der jährliche Ertrag beläuft sich auf 130 Tonnen Bohnen pro Jahr.

Herstelleranschrift: Coopérative du Haricot Tarbais - 4 chemin de Bastillac - 65000 Tarbes – Frankreich

Erhitzen Sie das Gericht wie ein Cassoulet vorsichtig auf dem Herd und geben Sie es anschließend in eine feuerfeste Form, um es im Backofen fertig zu backen. Für die Kruste können Sie auch noch etwas Semmelbrösel darüber streuen. 

Diese speziellen weißen Bohnen wurden bereits von den Azteken in Mexiko angebaut und trugen den Namen “ayacolt”. Tatsächlich sind sie der Urahn des Mais. Nach Europa gelangten sie im 16. Jhd. mit den heimkehrenden Schiffen der Entdecker. In der Gegend um Tarbes wird sie, zusammen mit Mais, ab dem 18. Jhd. angebaut und hilft der lokalen Bevölkerung durch karge Zeiten.

Nach und nach passt die Bohne sich den lokalen Bedingungen an und so entsteht eine neue, die europäische Bohne, die wir heute kennen. Um 1838 sind etwa 14.000 Hektar Land der Region Hautes-Pyrenées mit Hülsenfrüchten bepflanzt, die eine wichtige Ressource für die Gegend darstellen, da damit auch Export betrieben wird: die Bohnen werden nach Bordeaux und sogar nach Algerien verkauft. Der Markt in Tarbes wird zum wichtigsten Umschlagplatz für diese Art von Bohnen überhaupt. Schnell setzt sich der Name “Haricot de Tarbes”, später “Haricot Tarbais” durch, der bis heute geblieben ist.

In den 1950er Jahren überholt der Hybrid-Mais die Bohne, deren Anbau und Ernte in aufwändiger Handarbeit betrieben werden muss und sich schon bald nicht mehr rentiert. Nur in den privaten Obst- und Gemüsegärten wird die Bohne noch angebaut und behält seinen Platz in den Ernährungsgewohnheiten der Leute.

Durch die Kooperative “Les Haricots Tarbais” in den 1980er-Jahren erlebt die Bohne einen neuen Aufschwung und erfreut sich eines Revivals, das nicht nur den Gourmets weltweit Freude bereitet, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Diversifikation der lokalen Landwirtschaft beiträgt.



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