Nuno Mira do Ó

Mira 2016 Arinto em Bucelas

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Verkaufseinheit

Swing im Glas! Ein eleganter Wein mit einer belebende Dynamik, den man sich am liebsten jeden Tag aufmachen möchte. 

Es ist wirklich die perfekte Beschreibung für diesen Wein. So wie der Swing eine klassisch elegante und doch wild ausschweifende Tanzart ist, so hat auch der Mira diese feinen tiefgründigen Noten und animiert gleichzeitig mit einer mineralischen Frische.
Nuno Mira do Ó hat wirklich das Beste aus der Arinto-Traube herausgekitzelt. Sie präsentiert sich so lebendig und komplex, das hätte man ihr nicht zugetraut. Arinto ist eine der vielen autochtonen Rebsorten, die es nur in Portugal gibt. Sie dominiert das winzig kleine Weingebiet Bucelas unweit nördlich von Lissabon.

Beeidruckend ist, wie sich bei jeden Schluck immer wieder etwas neues entdecken lässt. Zunächst ist der Wein sehr weich und zart im Mund mit einem saftigen Schmelz. Sofort kommen Walnüsse und getrocknete Aprikosen in den Sinn. Der zweite Schluck erinnert an gesalzene Mandeln und sizilianische Weinbergspfirsiche. Beim dritten Probieren lassen sich Darjeeling, Bergamotte und ganz leicht kräutrige Noten herausschmecken. 
Ehe man sich versieht ist das Glas schon leer. Und man möchte sich unbedingt nachschenken.

Passt gut zu fruchtigem Hartkäse, wie Comté, Morbier oder Mahón, zu sommerlichen Fischgerichten, aber auch leicht deftigen Speisen. 

  • Jahrgang: 2016
  • Anbaugebiet: Bucelas
  • Terroir: Tiefes Lehmgestein mit Kalkeinlagerungen
  • Rebsorten: 100% Arinto
  • Alkoholgehalt: 13,5 % Vol. 
  • Enthält Sulfite

Die Geschichte von Nuno ähnelt der Geschichte vieler junger talentierter portugiesischer Önologen mit einer Vision und einem Traum. Er gehört zur ersten Generation in Portugal, die das Weinmachen, die sogenannte Önologie, richtig gelernt haben und die ihr Land als eine Art Spielwiese begreifen. Durch die Diktatur von Salazar wurde das Land für mehrere Jahrzente „eingefroren“, was zum Staatsbankrott und schließlich zur Kontrolle durch die Troika führte. Aber die Portugiesen sind Kämpfer und befreiten sich aus eigener Kraft aus dieser unbefriedigenden Situation. In Sachen Wein hat das Land sich kaum auf die vielen international erfolgreichen, meist französischen Rebsorten spezialisiert, sondern konzentriert sich vorwiegend auf die unzähligen eigenen autochtonen Rebsorten. Tatsächlich zählt Portugal die größte Auswahl autochtoner Rebsorten der Welt. Genau das ist es, was Nuno und seinen Partner interessiert.
Weingärten im Dão

Zusammen mit João Corrêa arbeitete er mehrere Jahre als Önologe  für die Companhia das Quintas, bis er eines Tages João Soares von den Caves Messias traf. Gemeinsam beschlossen die beiden, einen Rotwein aus der Baga-Rebe in der Bairrada zu machen und so wurde das Projekt, bzw. der Wein Alías geboren. Anschließend beschlossen sie, einen Weißwein aus der Rebe Encruzado im Dão zu machen, den Druida. Beide Weine sind sogenannte „Garage Wines“, die in sehr kleinen Mengen produziert werden. 
Mit dem Mira möchte Nino das Potential des Terroirs der Region Bucelas und der Arinto-Traube zeigen. Ein netter Zufall, dass Nino mit Nachnamen Mira do Ó heißt und "Mira" soviel wie "Zeigen" ins deutsche übersetzt, heißt. Ein sehr treffendes Wortspiel für diese Namensfindung.

Herstelleradresse: C2O Lda. Rua Professor Francisco Gentil, 16 - 4oE, 1600-236 Lisboa, Portugal