Ausgewählt werden unser Pfeffer von dem französischen Pfefferkenner Gérard Vives, der mit Le Comptoir des Poivres die feinsten Schätze aus den besten Anbaugebieten für Pfeffer zusammengetragen hat.
Alle Pfeffersorten werden in 40 ml. Glasröhrchen geliefert.
Voatsiperifery: Dieser wilder Pfeffer wird von Einheimmischen per Hand im Djungel gepflückt. Seine Ernte ist schwierig weil diese Liane klettert auf hohen Bäume, bis 20 m. und nur dort oben Früchte trägt. Das erklärt auch dass wir in den Gläsern Beeren von unterschiedlichen Reifengraden (grün, schwarz und rot). Sehr selten und wenig bekannt, sogar auf Madagascar, dieser Pfeffer duftet nach Unterholz und feuchte Erde, aber ist auch fruchtig, frisch und blumig. Es passt sehr gut zu Fleisch, vor allem Schwein und Lamm, Kokos-basierte Rezepte, Früchte wie Erdbeere oder Birnen und sogar Bitterschockolade. Perfekt auf Foie Gras und auf frischen Ziegenkäse.
White Moungo: Dieser Pfeffer von ausserordentliche hohe Qualität wird im Penja-Tal in Cameroun kultiviert. Er wird bei der optimaler Reife geerntet, dann werden die Beeren im Regenwasser kurz eingeweicht und geschält und dann in der Sonne getrocknet. Der Geschmack ist delikat, samtig und warm. Die Aromen sind gewaltig, holzig und wild. Er passt sehr gut zu Meeresfrüchte, Schwein, Kalb, Nuddeln, Reis, Spargel, Kürbis, grüne Bohnen, Tomaten und in Dessert auf Orangenbasis.
Black Sarawak: Dieser Pfefferkommt aus dem Nordteil der Insel Borneo in Malasya. Er sit sehr selten und von sehr hohen Qualität. Seine Aromen sind raffiniert mit Noten von exotischen Blumen und Früchte. Die Schärfe ist warm und sehr lang. Probieren Sie es mit Rindfleisch, Entenbrust, Zwiebeln, Erdbeersalat mit Minze und Balsamico-Vinaigrette.
Sechuan: Dieser "Pfeffer" kommt ursprünglich aus der Provinz Sechouan in China. Er ist nicht scharf aber er betäubt leicht den Mund und hinterlässt ein angenehmes würziges und kräftiges Geschmack. Man benuzt nur die Aussenschale. Passt gut zu Reis, Nuddeln, Fisch und Geflügel, aber vorsichtig dosieren. Am besten leicht in der Pfanne vorher rösten. Geröstet, gemörsert und mit Salz gemischt wird er im Japan zum "Sansho". Ein traditionelles Gericht der Provinz Sechouan ist: Tofuwürfel eingelegt mit Pimente und gemörserten Sechouan Pfeffer.
Poivre Vert: Dieser Pfeffer wird unreif geerntet auf der Insel Madagascar im Indischen Ozean. Er ist daher viel milder als alle anderen Pfeffersorten. Frisch gepflückt ist er nur begrenzt haltbar und wird daher konserviert. Seitdem man es lyophilisieren kann (100% entfeuchten) ist die Lagerung wesentlich einfacher und es passt auch in der Pfeffermühle. Passt gut zu roten Früchten, Birne, Ananas, exotischen Früchten, helles Fleisch, Geflügel, fette Fische, Butter und Sahnesossen, Tintenfische.
Red Cambodia: Dieser rote Pfeffer wächst im Süden der Provinz Kampot, welche zwischen den südlichen Ausläufern der Elefantenberge und dem Golf von Thailand liegt. Durch diese besondere Lage – zwischen Bergen und Meer – wächst die Pfefferpflanze auf einem besonders nährstoffreichen Boden und kann so ihr volles Aroma entfalten. Schärfste Pfefferqualität, da er am reifsten geerntet wurde. Durch das am Korn verbliebene Fruchtfleisch ist er zugleich auch sehr fruchtig und aromatisch.











